Rottweiler Sport

Der Rottweiler-Sport ist meistens in den Bereichen Gebrauchs- und Schutzhund wieder zu finden. Natürlich kann der allgemeine Hundesport in viele verschiedene Bereiche aufgeteilt werden. Da gibt es zum einen Agility, Dogdancing oder Flyball. Allerdings ist der Rottweiler eher seltener in den Bereichen vertreten!

Der Rottweiler-Sport umfasst die Gebrauchshundeausbildung, die in drei Gebiete aufgeteilt wird:

Jeweils können in denen einzelne Prüfungen abgelegt werden, bei einigen Prüfungen, wie bei einer Körung, sind alle drei Teilgebiete beinhaltet.

 

Die Kunst der Hundeerziehung

Jeder Hund kann grundsätzlich ein gefährliches Tier sein. Im Kampf können selbst kleine Hunde dem Menschen erhebliche Verletzungen zufügen, der Hund verfügt über ein Gebiss das in jedem Falle auch dazu geeignet ist, anderen Lebewesen erheblichen Schaden zuzufügen. Seine soziale Integrität und seine Lernpotentiale haben Hunde aber zu einem der interessantesten Haustiere unserer Gesellschaft gemacht. Hat ein Hund erst einmal seinen Platz im sozialen Gefüge seines „Rudels“, das durchaus auch aus einem menschlichen Umfeld bestehen kann, gefunden und gewisse „Benimmregeln“ in der Öffentlichkeit erlernt, so kann der Hund ein angenehmer Begleiter für die ihn umgebenden Menschen sein, der keinesfalls mehr als eine Gefährdung angesehen werden muss.

Doch nicht jeder Hundebesitzer investiert Zeit und Geld in die notwendige Hundeerziehung. Jogger und Radfahrer sind dann die Leidtragenden, ebenso wie Nachbarn die ein ständiges übermäßiges Bellen des Nachbarhunden ertragen müssen. Nicht selten ist ein schlecht erzogener Hund auch nicht gut auf den Kontakt zu anderen Hunden auf der Straße oder beim Spaziergang im Wald vorbereitet. Eine gute Hundeerziehung kann in der Hundeschule erlernt werden. Aber auch ohne die Hundeschule genügen oft die richtigen Hundebücher aus dem Hunde Shop, um die Erziehung eines Hundes selbst in Angriff zu nehmen. Mit einer Leckerei wie Hundekeksen, die ebenfalls günstig in jedem Hundeshop erworben werden können, kann der Hund für gutes Verhalten belohnt werden und erlernen welche Verhaltensweisen erwünscht sind und welche nicht.

Hütehunde – Die Begleiter der Hirten

Zunehmende Sesshaftigkeit des Menschen führte dazu, dass Hunde verstärkt auch zur Bewachung von Hof, Haus und der Herden ihren Einsatz fanden. Der natürliche Instinkt von Wölfen, ein Rudel zusammenzuhalten, fand hier einen besonderen Nutzen. Im Gegensatz zum Leitwolf, der in der Natur von Rudelmitgliedern unterstützt wird, sieht sich der Hütehund mit einer weitaus größeren Herde konfrontiert, die nicht selten eigentlich auch seinen Urinstinkten gemäß als Beute betrachtet werden kann. Es wird vermutet, dass dem Einsatz von Hütehunden ein enormer züchterischer Aufwand vorausgegangen sei, um diesen Instinkten entgegen zu wirken.

Sogenannte Herdenschutzhunde werden auch heute noch für das Bewachen von Beutegreifern und Viehdieben eingesetzt. Herdenschutztiere, die in städtischen Gebieten leben, können öfters zu Problemhunden werden, da die große Eigenständigkeit und die schwere Trainierbarkeit Schwierigkeiten verursachen. Praktisch jede Hunderasse kann auch als Wachhund eingesetzt werden, wobei der natürliche Instinkt, das Rudel bei Gefahr zu alarmieren, ausgenutzt wird. Bei Wachhunden wurden traditionell zwei verschiedene Hunde eingesetzt: Ein großer Hund zur Verteidigung von Haus und Hof sowie ein kleiner Hund, der über eine geringere Reizschwelle verfügt und in der Lage ist, das Herannahen eines Fremden frühzeitig wahrzunehmen.